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Scharfe Kritik an Polizei – Großes Zeichen gegen rechte Gewalt erwartet

21. Februar 2018 von

Heilbronn, 21. Februar 2018: Netzwerk gegen Rechts Heilbronn kritisiert die Arbeit der Polizei scharf. Für Freitag wird ein großes Zeichen gegen rechte Gewalt erwartet.

Das Netzwerk gegen Rechts Heilbronn (NgR) ruft für Freitag, den 23. Februar 2018, um 18.00 Uhr zu einer Mahnwache gegen rechte Gewalt auf. Die Kundgebung wird auf dem Marktplatz Heilbronn stattfinden, die Veranstalter rechnen mit einem großen Zeichen der Heilbronner Zivilbevölkerung gegen rechte Gewalt. Das Netzwerk erwartet mindestens 300 Teilnehmer.

Hintergrund ist die rassistisch motivierte Messerattacke eines 70-jährigen Manns auf drei junge Flüchtlinge vor der Heilbronner Kilianskirche. Ein 17-Jähriger aus Afghanistan wurde dabei schwer verletzt. Ein Syrer und ein Iraker kamen mit leichten Verletzungen davon.

Mahnwache gegen rechte Gewalt

21. Februar 2018 von

Am vergangenen Samstag wurde die Heilbronner Kaiserstraße zum Tatort. Ohne Vorwarnung griff vor der Kilianskirche ein 70-Jähriger mit einem Messer drei junge Geflüchtete an. Ein 17-Jähriger aus Afghanistan wurde dabei schwer verletzt. Ein Syrer und ein Iraker kamen mit leichten Verletzungen davon.

Jetzt, einige Tage später, haben wir Gewissheit: der Täter handelte aus rassistischen Motiven. Seine Opfer haben nur eines gemeinsam. Sie kamen zu uns, um vor Krieg, Zerstörung und Armut in ihren Heimatländern zu fliehen. Hier in unserer Stadt suchten sie Schutz und neue Perspektiven. Vor der Kilianskirche, einem Heilbronner Wahrzeichen, fanden sie zumindest einen Treffpunkt mit freiem Internetzugang und guter Verkehrsanbindung. Jetzt ist es auch ein Ort, an dem der Hass sichtbar wurde. Nur durch Glück ist hier kein Mensch gestorben.

2018-02-20 Wintertag in Heilbronn

20. Februar 2018 von

2018-02-17 Flashmob der Heilbronner Syrer

17. Februar 2018 von

2018-02-15 Kommen und Gehen

17. Februar 2018 von

Ein Video, bei dem man vergeblich eine politische Absicht sucht

Was ist eigentlich Feminismus?

16. Februar 2018 von

Es existieren viele Mythen über den Feminismus: Er sei „männerfeindlich“, wolle eine Herrschaft der Frauen* über die Männer* bewirken, würde vermeintliche Unterschiede zwischen Frauen* und Männern* verstärken, statt zu reduzieren. Gerade in der letzten Zeit wird Feminismus immer wieder als Begründung für rassistische Argumentationen missbraucht. Oder er wird reduziert auf den bürgerlichen Feminismus einer größtenteils weißen und deutschen Mittelschicht. Doch Feminismus ist mehr. Feminismus hat eine lange historische Tradition. Femininstische Bewegungen existieren überall auf der Welt. Feminismus ist nicht der Kampf weißer, wohlhabender Frauen* für ihre Rechte, sondern ein Kampf um die Befreiung aller Menschen vom Sexismus und von den Zwängen der Geschlechter.

VCD fordert rasche Maßnahmen für bessere Luft in Heilbronn: Stadtbahn stärken, ÖV ausbauen und Ticketpreise senken

16. Februar 2018 von
LA21-HN-S42-AustrasseIn einer aktuellen Pressemitteilung begrüßt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) in der Region Hall, Heilbronn, Hohenlohe die Debatte über den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs (ÖV) für bessere Luft in den Städten und fordert die Verantwortlichen endlich zum Handeln auf. Nur der massive ÖV-Ausbau kann Bürgerinnen und Bürgern attraktive Mobilitätsalternativen bieten und somit den Autoverkehr auch in Heilbronn verringern. Das Angebot bei der Stadtbahn und in den Nebenzeiten muss verdichtet werden. „Wer weniger Autoverkehr in den Städten und damit bessere Luft haben will, muss den ÖV stärken und endlich die Verkehrswende einleiten“, erklärt VCD-Vorstandsmitglied Hans-Martin Sauter. Dazu gehörten engere Takte bei Bahn und Bus sowie deutlich niedrigere Ticketpreise.

Seelenschmaus Nikolaikirche Heilbronn

16. Februar 2018 von

Stellen Sie sich vor, es ist BUGA!

14. Februar 2018 von
(Stadtzeitung-Artikel zum 15.02.2018)

Ich habe zwar Verständnis dafür, dass das Mobilitätskonzept 2030 noch Zeit benötigt. Aber die BUGA wartet nicht und der Wunsch von Einzelhandel und Stadt, Besucher auch in die Innenstadt zu ziehen, fordern dringend Änderungen im Bereich der Gerber-/Lohtorstraße. Wer flanierend aus dem BUGA-Gelände kommt muss auf dem Weg zur Innenstadt Gerberstraße oder Ebert-Brücke überqueren und wird dort mit der Heilbronner Wirklichkeit konfrontiert. Auto an Auto, Lärm, Gehupe, Gestank! Fahrend oder (oft nicht ordnungsgemäß) abgestellt, Autos wohin man blickt. Ein Spaziergang in die Innenstadt ist sicher der „abschließende“ Eindruck von Heilbronn, zumindest für Tagesbesucher der BUGA. Was bleibt dann in Erinnerung? BUGA oder Autochaos? Welcher Eindruck wird weitergegeben und wie wirkt sich das aus? Deshalb unser Vorschlag: Bereits in diesem Jahr die Gerberstraße für den Durchgangsverkehr sperren (ähnlich der Sperrung während des Weindorfs, siehe Angaben unten). Einen Radstreifen entgegen der Einbahnstraße einrichten, der die Neckarmeile von Radfahrern entlastet. Den Parkplatz zwischen Lohtorstraße und Rosengasse umgestalten durch attraktive Begrünung z.B. mit Urban Gardening, temporären Marktstände/Weinpavillon. Davon profitieren auch die Anwohner. Einzelhandel und Verantwortliche sollten endlich erkennen, dass zukunftsfähige Innenstädte „Erlebnisräume“ ohne (nicht zwischen) Autos, aber mit hoher Aufenthaltsqualität sind.

Lesungen und Gespräche in den Frauenräumen Heilbronn

11. Februar 2018 von

Jutta Nimmann

Infos auch auf unserer homepage: www.zigarre-heilbronn.de
email FrauenRaeume@zigarre-heilbronn.de